• Die GEMA, Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, vertritt in Deutschland die ihr übertragenen Urheberrechte der Komponisten, Textdichter und Musikverleger. Sie ist in ihrem Bereich die alleinige Verwertungsgesellschaft in Deutschland, nimmt also eine faktische Monopolstellung ein. Die GEMA ist in Europa und vermutlich weltweit die bedeutendste Verwertungsgesellschaft für musikalische Werke. Aufgrund von Gegenseitigkeitsverträge mit fast allen internationalen Verwertungsgesellschaften verfügt sie auch über die Aufführungsrechte ausländischer Musikurheber.
  • Durch diese Stellung wird ihr von der Rechtsprechung die sog. GEMA-Vermutung zugesprochen, d.h., es wird bei öffentlichen Musikaufführungen davon ausgegangen, dass grundsätzlich geschützte, GEMA-pflichtige Musik gespielt wird. Ein Veranstalter, der sich auf ein ungeschütztes, GEMA-freies Repertoire beruft, muss das beweisen.
  • Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter verhandelt mit der GEMA die Höhe und die Strukturen der einschlägigen Tarife und schließt entsprechende Rahmenverträge ab. Den Mitgliedern der Bundesvereinigung der Musikveranstalter wird aufgrund des bestehenden Rahmenvertrages ein Rabatt von 20 Prozent auf alle GEMA-Gebühren eingeräumt.
  • Siehe auch www.gema.de