GEMA-Tarifveränderungen ab 2017 – strukturelle Anpassungen in den Tarifen Livemusik in Tanzlokalen und Tonträgerwiedergaben in Nachtlokalen

Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter, die größte Musiknutzerver-
einigung in Deutschland, musste erneut Tarife bzw. Tarifveränderungen mit der GEMA verhandeln, die sukzessive in 2017 (je nach Fälligkeit der Verträge) zur Anwendung kommen. Die Veränderungen betreffen im Wesentlichen die Tarife U-T (regelmäßige Tanzveranstaltungen mit Musikern in Tanzlokalen) sowie WR-N (Table-Dance-Lokale, Striptease-Lokale und ähnliche Betriebe). Weitere GEMA-
Forderungen, die zu Veränderungen und Kostensteigerungen in anderen Tarifen geführt hätten, konnten im Interesse der Verbandsmitglieder abgewehrt werden.

Vor dem Hintergrund der zur GEMA-Tarifreform ergangenen Rechtsprechung der Schiedsstelle und entsprechenden Forderungen der Aufsichtsbehörde, dem Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA), mussten die Tarife U-T und WR-N angepasst und in ihren Strukturen linearisiert werden. In beiden Tarifen wurden die Parameter „Eintrittsgeld“ und „Öffnungstage“ verändert und neu struktu-
riert.

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